Wem ein Besuch auf der Anga Cable 2012 nicht möglich war, der hat jetzt nachträglich die...
[Weiterlesen]Der Digitalreceiver sollte zum einen für Ihren Empfangsweg geeignet sein (Kabel, Satellit, DVB-T) und zum anderen einen Funktionsumfang besitzen, der Ihre Bedürfnisse erfüllt. Wenn Sie gern die eine oder andere Sendung aufnehmen möchten, sind PVR-ready- oder PVR-Geräte interessant. An diesen lässt sich entweder eine externe Festplatte anschließen oder die Geräte verfügen bereits über einen eingebauten Speicher. Zukunftsfähige Geräte sind für den HDTV-Empfang geeignet sowie tauglich für CI Plus bzw. HD+. Die Optik, der Aufbau des Menüs und die Handhabung des Empfangsgeräts sowie Design und Handhabung der Fernbedienung sollten Ihnen ebenfalls zusagen.
Mein neuer HDTV-Receiver hat keinen Scartanschluss.
Einige wenige HDTV-Receiver besitzen in der Tat keinen Scartanschluss mehr. Sollten Sie noch einen Röhren-TV nutzen, muss vor dem Kauf darauf geachtet werden, dass der Receiver auch über eine Scartbuchse verfügt. Uns bekannte Geräte ohne Scartanschluss besitzen zumeist noch einen Cinch-Videoausgang, über den analoge Bildsignale ausgegeben werden können. Zwar können Sie diesen für die Übertragung der Bildsignale nutzen, müssen dann allerdings mit erheblichen Qualitätseinbußen beim Bild rechnen.
Diese Receiver sind für einen bestimmten Anbieter in Auftrag gegeben, sprich zertifiziert, worden. Das bedeutet, dass der Receiver durch Einschub einer Smartcard die gewählten Programme entschlüsselt. Für den ASTRA-Service HD+ werden speziell für dieses Angebot entwickelte Receiver angeboten.
Bislang haben wir terrestrisches Antennenfernsehen genutzt, möchten aber auf Sat umsteigen.
Für den Empfang benötigen Sie eine Satellitenantenne,einen LNB, einen Ständer oder eine Dach- bzw. Wandhalterung, Koaxialkabel, F-Stecker, einen Satellitenreceiver sowie Werkzeug, gegebenenfalls einen Schlagbohrer. Sollen mehrere Teilnehmer mit dem Signal versorgt werden oder möchten Sie mehr als einen Satelliten empfangen, empfiehlt sich ein Multischalter. Für den Empfang von Astra 19,2 Grad Ost genügt eine Antenne mit einem Durchmesser von mind. 60 cm. Wenn Sie nur eine Einzelanlage aufbauen möchten, empfehlen wir mindestens einen Twin-LNB, sodass sich ein Zweitreceiver für das Schlafzimmer anschließen bzw. ein Twin-Receiver an der Anlage betreiben lässt. Der Fachhandel berät Sie gern mit näheren Informationen und bietet kompetente Hilfe bei der Installation.
Am günstigsten wird es mit digitalen Einkabelsystemen für kleinere Wohnanlagen. Diese wandeln die wichtigsten Transponder so um, dass sie auf einer Empfangsebene liegen. Der Nachteil ist der, dass bei Weitem nicht alle Sender gesehen werden können. Abhilfe schaffen Unicable-Multischalter, die zwar teurer sind, jedoch den Vorteil besitzen, dass alle Teilnehmer die komplette Sendervielfalt auf dem angeschlossenen Satellitensystem genießen können. Achten Sie allerdings beim Receiver-Kauf auf die Unicable-Unterstützung.
Bei einer Mehrteilnehmeranlage (bei mehr als zwei Teilnehmern) benötigt man einen Quattro-LNB, der mit jeweils vier Einzelkabeln an einen Multischalter angeschlossen wird. Typische (Digital-)Multischalter für eine Satellitenposition haben vier LNB-Eingänge und einen Eingang für die terrestrische Antenne. Die Zahl der Ausgänge kann beliebig hoch sein, ganz wie Sie es brauchen. Von diesem Multischalter wird dann ein Kabel zu jedem Sat-Receiver gezogen.
Wir wohnen in einem Mehrfamilienhaus mit einer analogen Satelliten-Mehrteilnehmer-Anlage auf dem Dach.
Bei einer Umrüstung im Mehrfamilienhaus muss neben dem LNB auch der Multischalter ausgetauscht werden. In den meisten Fällen werden zwei zusätzliche Zuleitungen vom LNB zum Multischalter gelegt, um alle vier Empfangsebenen hereinzubekommen. Je nachdem, wie viele Teilnehmer angeschlossen sind, verteilen sich die Kosten für eine solche Umrüstung, die idealerweise mit fachmännischer Hilfe vorgenommen werden sollte.
Bei großen Mehrteilnehmeranlagen ist die Diagnose relativ einfach. Führen vier Koaxialkabel aus dem LNB zum Multischalter, ist zumindest die Außenanlage auf einem aktuellen Stand. Nun muss nur noch sichergestellt werden, dass auch alle vier Leitungen am Multischalter angeschlossen sind. Ist dies der Fall und sind die Eingänge mit „Low-Band H“, „Low-Band V“, „High-Band H“ und „High-Band V“ beschriftet, muss nur noch der Receiver getauscht werden.
Siehe auch Frage 17
In 95 Prozent der Fälle ist dies nicht notwendig. Einzig wenn Antennenkabel verwendet werden, die älter als 20 bis 25 Jahre sind und ein schlechtes Schirmmaß besitzen, ist ein Tausch empfehlenswert. Sie können zwar auch mit diesen Leitungen die Signale empfangen, allerdings ist eine erhöhte Störanfälligkeit gegeben, die beim Fernsehen oft in Form von Klötzchenbildung beobachtet werden kann. Sind Sie nicht sicher, wie alt Ihre Leitungen sind, können Sie sich von einem Fachmann beraten lassen.
Ich wohne in einem Mietshaus mit einer analogen Gemeinschaftsanlage. Die Umstellung auf digitalen Empfang ist von Mitmietern nicht erwünscht.
Vielleicht wäre das Anbringen einer eigenen Sat-Antenne eine Alternative. Wenn Sie über einen Südbalkon verfügen, lässt sich eine Satellitenschüssel ohne Montage an der Hauswand verwirklichen. Trotzdem sollten Sie den Vermieter vor dem Aufstellen fragen. Alternativ gibt es auch sogenannte Flachantennen, die sich u. a. in den Fensterrahmen einklemmen lassen, von außen nicht sofort als Sat-Anlage erkennbar sind und die Bausubstanz nicht beschädigen.

Diese herstellerübergreifende Kennzeichnung wird für Flachbildfernseher, Monitore sowie Projektoren vergeben, die 720p- und 1 080i-Signale verarbeiten und darstellen können. Zusätzlich muss eine digitale Schnittstelle in Form des HDMI-Anschlusses vorhanden sein. Für den Empfang von High-Definition-Fernsehen ist ein HDTV-Empfänger notwendig, der die Signale decodiert und an das TV-Gerät weiterleitet. HD ready 1080p Flachbildfernseher, Monitore sowie Projektoren, die in der Lage sind, nicht nur die HD-Signale 720p und 1 080i, sondern auch 1080p zu verarbeiten, bekommen das „HD ready 1 080p“-Logo verliehen. Die maximale Bildschirmauflösung beträgt bei diesen Geräten 1920 × 1080 Pixel. Darüber hinaus ist ein HDTV-Empfänger notwendig, der die Signale umwandelt und an das Fernsehgerät weiterleitet.

Diese Abkürzung kennzeichnet Digitalreceiver wie auch Flachbildfernseher mit integriertem HDTV-Tuner, die für den Empfang und die Verarbeitung von 720p- und 1080i-Signalen geeignet sind.

Dieses Gütesiegel erhalten Flachbildfernseher, die „HDTV ready 1080p“ sind und über einen integrierten HDTV-Tuner für Satelliten-, Kabel- oder terrestrisches Fernsehen verfügen. Die maximale Auflösung dieser Bildschirme beträgt 1920 × 1080 Pixel.